Wie
wir auf den Hund gekommen sind.
Hallo, ich heiße Mandy und einige von Euch kennen mich ja
schon: ich bin 8 Jahre alt und eine Mischlingshündin aus
dem Tierheim. Ich und meine beste Freundin Cora, das „Riesenbaby“,
sie ist 4 Jahre und eine „kleine“ Deutsche Dogge leben
bei Ernst und Renate.
Wie es bei uns so ist, das will ich hier erzählen:
Unser Management (Ernst
und Nate) machen das ja schon seit 2002 aber jetzt hat sich ganz
schön was bewegt.
Wir sind umgezogen nach Hersbruck in ein Haus mit Garten. Aber
sonst ist alles beim alten – wir gehen ganz oft spazieren,
im Sommer viel baden und im Winter dürfen wir im Schnee rumtoben
– mit all unseren Freunden.
Nur mit dem Essen das ist so eine Sache... da habe ich ganz andere
Vorstellungen als die beiden. Bei ihnen muss es immer nahrhaft
und gesund sein und auch bei der Menge könnte ich öfter
mit ihnen streiten. Sie meinen, wir sollen nicht jeden Müll
fressen den wir finden und sollen auch schön schlank bleiben.
Dabei würde uns Sahnetorte und das, was „Mama“
kocht super schmecken. – Na ja, vielleicht haben sie ja
auch recht, denn wenn ich zuviel Fett auf den Rippen habe, fällt
mir das Laufen schon ein bisschen schwer. Cora hat da ja keine
Probleme; die kann fressen soviel sie will, die ist immer fit
und nimmt nicht zu. Aber solche Diskussionen höre ich öfter
– wenn „Mama“ mit ihren Freundinnen beisammen
ist.
Auch treffen wir uns oft
mit anderen Hunden und deren Frauchen und Herrchen zur `Schule`.
Für mich ist das ein großes Vergnügen. Mein
Frauchen bringt da den anderen Hunden bei, wie man artig ist,
nicht an der Leine zerrt und auch Kunststücke wie „sitz“
oder „platz“. Wir Hunde können das ja sowieso,
nur unsere Besitzer müssen halt lernen, wie sie mit uns
kommunizieren können. Soziale Erziehung sagt meine „Mama“
dazu, was immer das auch sein mag. Man soll nicht gleich ausflippen,
wenn man anderen Hunden begegnet, herumtollende Kinder sieht,
ein Radfahrer kommt usw. Ich mache vor, wie es richtig geht
und die anderen müssen es dann nachmachen. Manchmal müssen
wir auch zeigen, wie es nicht aussehen soll, ihr könnt
euch ja vorstellen, wie schwer das manchmal ist... – aber
Spaß macht es auch. Hinterher dürfen wir so richtig
nach Hundemanier mit den anderen rumfetzen.
Das ist die schönste Belohnung für uns.
Und daheim bei uns betreuen
unsere „Eltern“ auch unsere Freunde – nur
im kleinen „Rahmen“ mit ganz viel Familienanschluss
– da muss ich sogar mein Sofa mit unseren „Gästen“
Teilen. Denn wenn die Besitzer meiner Freunde keine Zeit für
sie haben, passen „Mama und Papa“ auf sie auf und
bringen ihnen was bei. Ich freue mich immer über Besuch
– nur „Mama“ sagt: “Ihr sollt Euch anmelden,
wenn ihr mich besuchen wollt, sonst kommen wir zu kurz und das
darf nicht sein!“
Jetzt wisst ihr, wie es so bei uns ist.
Bis bald
Eure Mandy
|